Faszination Fotografie

Die Fotografie ist das Medium der Gegenwart. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurden so viele Momente festgehalten, noch nie wurde die menschliche Wahrnehmung so stark von Bildern geprägt wie heute. Das Essl Museum widmet sich mit der breit angelegten Schau Faszination Fotografie der Magie dieses Mediums. Zu sehen sind Werke von einigen der bedeutendsten lebenden FotografInnen und auch interessante Neuentdeckungen.
Was ist das Faszinierende an der Fotografie? Ich möchte darauf eine sehr persönliche Antwort geben und in assoziativen Themenräumen Werke von Fotografinnen und Fotografen vorstellen, die sich mit Natur und Mensch, Gesellschaft und Architektur auseinandersetzen und dadurch ihre Sicht auf den Menschen und eine globalisierte Welt freilegen, so der Kurator der Ausstellung Günther Oberhollenzer.

Fr, 13.11.2015 – So, 31.01.2016
ESSL MUSEUM

Kunst der Gegenwart
An der Donau-Au 1
3400 Klosterneuburg bei Wien

Buchpräsentation

ig-architekurfotografie,
Zumtobel Group Lichtforum
und Birkhäuser Verlag laden herzlich zur Buchpräsentation ein.

Begrüßung und Moderation:
Gudrun Schach,
Zumtobel Group Leitung Lichtforum Wien

Zum Buch sprechen:
Angelika Fitz,
Architekturtheoretikerin und Kuratorin
Gabriele Lenz,
Gestalterin und Buch-Publizistin
Pez Hejduk und Stefan Olah,
Sprecherinnen ig-architekturfotografie
DI Sebastian Spaun,
Geschäftsführer Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie
David Marold,
Acquisitions editor Birkhäuser Verlag

Am Mittwoch, den 4. November 2015
um 19:00 Uhr,
Lichtforum Wien im iZd tower,
Wagramerstaße 19, 1220 Wien

Schlafsäle ohne Morgen

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Einblicke in Museumsdepots

Museumsdepots können als verborgene Seite der Museums- geschichte gesehen werden. Diese  Orte des Bewahrens, an denen die Zeit stillgestellt zu sein scheint, haben Stefan Oláh fasziniert. Mit dem wachen Blick des Staunenden be-gegnet er den Objekten und Bildern in österreichischen Museumsdepots, die als Zeugen der Vergangenheit und Splitter der Geschichte zufällig oder absichtlich ins Museum gekommen sind. Oláhs in analoger Großformat- technik aufgenommene Fotografien vermitteln den Menschen außerhalb des Depots einen getreuen Bericht von diesen „Schlafsälen ohne Morgen“ (Otto Hochreiter), deren Objekte nur durch Wissen, Interesse und Leiden- schaft zum Leben in öffentlichen Ausstellungen erweckt werden können.

Konzept: Martina Griesser | Fotografien: Stefan Oláh | Kurator: Otto Hochreiter | Projektleitung: Anna Reicht | Technische Leitung: Jürgen Ulrych

Eröffnung: Mi, 11.11.2015 | 18 Uhr

Begrüßung durch Kulturstadträtin Lisa Rücker, zur Ausstellung sprechen Direktor Otto Hochreiter und Herausgeberin Martina Griesser mit dem Fotografen Stefan Oláh

Ausstellungsdauer: 12.11.2015 – 28.03.2016

GrazMuseum | Offenes Museum im Foyer

Caritas Benefizauktion

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zugunsten des
Mobilen Hospiz der Caritas
der Erzdiözese Wien

Besichtigung der Kunstwerke im Dorotheum 2. Stock, Kolowratsaal am 28., 29. und 30. Oktober 2015 von 10.00 bis 18.00 Uhr, 31. Oktober 2015 von 9.00 bis 17.00 Uhr, 2. November 2015 von 10.00 Uhr bis zum Beginn der Auktion

Zur Versteigerung gelangen 98 Werke zeitgenössischer österreichischer Kunst.
Sie können alle Werke online besichtigen und Vorgebote abgeben unter:

www.dorotheum.com

Katalogbestellung: +43.1.865 28 60

Montag, 2. November 2015 18.00 Uhr Präsentation der Kunstwerke mit Freda Meissner-Blau und Prof. Agnes Essl 19.00 Uhr Beginn der Auktion im Palais Dorotheum, Ludwigstorff-Saal, 2. Stock Dorotheergasse 17, 1010 Wien

FOTO WEEK Washington DC

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A truly citywide celebration featuring exhibitions, programs, and events highlighting world-class photography, and providing exposure for photographers working locally and worldwide.

FotoDC mission: To provide a dynamic, evocative, engaging experience for photographers, cultural institutions, galleries, curators, schools, and photo enthusiasts through exhibitions and dynamic programming.

Uncommon Places is a collective exhibition that introduces the work of six Austrian photographers (one as collective). Subjects of this exhibition are places that have been discovered in Austria and abroad – real existing unusual places. However, some of them are dealing with a particular state of mind – influenced by ones surrounding, relationships or simply evoke through the existence of its history.

In his series ‚Changing Views‘, Stefan Oláh shows an excerpt of his book project “Österreichische Architektur der 50er Jahre fotografiert von Stefan Oláh” (Austrian Architecture of the 50s). The series includes unique views of different types of representative buildings which all symbolize the so called “Wirtschafts- wunder” in the uprising economy of the young Austrian nation after the second world war.

Opening Reception: Young Austrian Photography | Uncommon Places  -  Exhibition continues: 06.11. - 13.11.2015 Mon - Fri: 10 am - 12pm and 2 pm - 5 pm Embassy of Austria, Austrian Cultural Forum 3524 International Court Northwest Washington, DC, 20008 United States

Auf den dritten Blick

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Interview von Maik Novotny mit den FotografInnen Pez Hejduk, Hertha Hurnaus und Stefan Oláh sowie den Heraus- geberinnen Angelika Fitz und Gabriele Lenz zur Frage warum wir Architekturfotografie brauchen, in welchem Verhältnis sie zur Architektur steht und ob Menschen und Tiere nun ins Bild gehören oder nicht.

Der Standard, Album vom 31.10.2015 , Seite A8

Vom Nutzen der Architekturfotografie / On the Uses of Architectural Photography

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Welchen Status hat die Architekturfotografie heute? Einerseits sorgen die Bilder für die massenhafte mediale Verbreitung von Bauwerken. Andererseits schaffen die Fotografinnen und Fotografen durch ihre Haltung, ihre Interessen und ihren Stil sehr individuelle Bilder dieser gebauten Wirklichkeit. Sie erzählen eigene Geschichten der Gebäude, entscheiden, ob sie diese belebt oder unbelebt in Szene setzen, inszeniert oder naturalistisch, mit oder ohne Kontext, als Neubau oder im Gebrauch. Welche Auswirkung hat dieser fotografische Blick auf die Vermittlung der Gebäude und ihrer Architekten? Viele Architekten verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit einzelnen Fotografen. Wie stark prägen mögliche Bilder schon den Entwurf? Welche Bilder schaffen Aufmerksamkeit, welche neue Blickwinkel?
Gerade in Zeiten der Bilderflut, in der sich Fotos und Renderings scheinbar kaum mehr unterscheiden lassen, holt die Publikation den Beitrag der Architekturfotografie vor den Vorhang und ermöglicht gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen. In acht bildreichen Kapiteln werden die Beziehungen zwischen Architektur und Fotografie einem Sichtwechsel unterzogen. Die unterschiedlichen Positionen treten dabei in einen spannungsvollen Dialog. Erkenntnisgewinn und Schauvergnügen gehen Hand in Hand.

Mit Essays von: Angelika Fitz, Elke Krasny und Philipp Ursprung,

Mit Fotografien von: Markus Bstieler, Peter Eder, Gisela Erlacher, Pez Hejduk, Eduard Hueber, Hertha Hurnaus, Markus Kaiser, Angelo Kaunat, Bruno Klomfar, Alexander Eugen Koller, Zita Oberwalder, Pia Odorizzi, Stefan Olah, Paul Ott, Lukas Schaller, Manfred Seidl, Margherita Spiluttini, Rupert Steiner, Dietmar Tollerian, Günter Wett

Gestaltung: lenz+ büro für visuelle gestaltung, gabriele lenz und elena henrich

Erscheint im Oktober 2015 bei Birkhäuser Hrsg. v. Fitz, Angelika / Lenz, Gabriele
Gebunden: Ladenpreis *€ [D] 49.95 / UVP *US$ 59.95 / UVP *GBP 37.99 ISBN 978-3-0356-0586-0 eBook: Ladenpreis *€ [D] 49.95 / UVP *US$ 59.95 / UVP *GBP 37.99 PDF ISBN 978-3-0356-0587-7 EPUB ISBN 978-3-0356-0589-1 Sprache der Publikation: Deutsch, Englisch

Auf „a haaße“

  • wuerstel

Was Gerhard Schröder die Currywurst bei Konnopke, war Bruno Kreisky die Burenwurst bei Leo. Zu Besuch in Wiens berühmtester Imbissbude …
Welche Bedeutung der Würstelstand für die Ernährung der Wienerinnen und Wiener hat, kann nur ermessen, wer einmal nach Mitter- nacht die Schlangen vor „Würstelstand Leo“ gesehen hat schreibt Ralf Leonhard für die TAZ.

 

Young Austrian Photography

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The Idea by Mirjam Angerer-Geier and Felix Leutner

Over the past few years art photography has vividly taken off in Austria. Interesting developments and approaches along with new opportunities are now part of this new generation of photography. Current events and relevant issues in Europe and the United States, as well elsewhere in the world have found their expression within the art of photography. Photography is one of the youngest and, at the same time, most exciting art forms: a pictorial language that draws on the tension between the two seemingly opposing poles of voyeurism and exhibitionism. It produces and leaves behind emotions; it moves, unsettles, and attracts. With its intense atmosphere, photography inspires, stimulates, and opens the way for critical dialogue. The goal – to show YOUNG AUSTRIAN PHOTOGRAPHY, a platform for photography to a wider audience – started with the attendance at FotoWeekDC, Washington DC/ USA in 2012. Since then YOUNG AUSTRIAN PHOTOGRAPHY Exhibitions where shown three times in DC. Furthermore there have been Exhibitions in Bethesda/ Maryland, New York City and Chicago – recently YOUNG AUSTRIAN PHOTOGRAPHY was part of the VIP Program at Paris Photo Los Angeles in April 2015. The upcoming Exhibition “Uncommon Places” (2015) starts in Sofia and will be the first exhibition by young austrian photography shown outside the United States.

Young Austrian Photography Stefan Oláh participated at the Exhibition Uncommon Places (2015) and at the VIP Program PARIS PHOTO LOS ANGELES at Fitzpatrick Leland House (2015) and is part of the Profil Foto Edition

Uncommon Places

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Young Austrian Photography and the Austrian Embassy Sofia present „Uncommon Places“ –
a collective exhibition introducing the work of six austrian photographers:

Luise Hardegg, Bruno Klomfar, Monika Nguyen, Stefan Oláh, Six & Petritsch, Laurent Ziegler

Join us for the Opening Reception:
June 13th | 18:30 at Synthesis Gallery of Photography 55 Vasil Levski Blvd., Sofia
Opening Performance by Malika Fankha The exhibition runs during the Month of Photography, Bulgaria from 15.06. - 30.06.2015 Monday - Saturday, 10:00 - 20:00

STREULICHT N°6 PHOTOGRAPHY – BEYOND PHOTOGRAPHY

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Streulicht, das Magazin für Fotografie & Artverwandtes EDITED BY Roland Fischer-Briand & Amelie Zadeh zeigt in Ausgabe N°6 einen Teaser auf mein neues Projekt und Arbeiten von Michele Abeles, Melanie Bühler, Verena Dengler, Philipp Fleischmann, Thomas Freiler, Matthias Herrmann, Herbert Justnik, Inga Kerber, Robert Mathy, Josh Müller, Stefan Oláh, Julian Palacz, Georg Petermichl, Gerhard Rühm, Shirana Shahbazi, Andreas Spiegl, Axel Stockburger, David Welsch, Amelie Zadeh.
FEATURING Auguste Chevallier, Michel Frizot, Leopold Szondi

What lies beyond photography?
What consequences will transpire from the inflationary use of photography?
Perhaps photography is so ubiquitous and encompassing that it no longer holds up as an aesthetic category?
What social and psychological implications does the act of photographing activate?
How does the availability of photography related media alter our memory, our commemoration, and our quotidian life?
What consequences do pictures without mediums hold, pictures whose independent existence is detached from a finite material?
How is the photographic act transposed onto other areas of art?

FINAL RELEASE: 28.5.2015, 19.00 - 23.00 TBA21 / Die Au Scherzergasse 1A, 1020 Vienna STREULICHT

Paris Photo L.A.

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Im Rahmen von „VIP Program PARIS PHOTO LOS ANGELES at Fitzpatrick Leland House (2015)“ auf Einladung von YOUNG AUSTRIAN PHOTOGRAPHY werden Teile aus meiner Fotoserie „Österreichische Architektur der Fünfziger Jahre“ präsentiert, co-kuratiert von Mona Kuhn.

CHANGING VIEWS
In his book project „Österreichische Architektur der 50er Jahre fotografiert von Stefan Oláh“ the vienna based photographer Stefan Oláh offers an unique view on a highly neglected group of architectural works of Austrian post-war modernism. The series includes pictures of different representive types of buidings which all symbolize the so called „Wirtschaftswunder“ in the upraising economy of the young Austrian nation after the second world war. The selected exhibited examples show the former bombed National Chamber of the House of Parliament, the high-tech radiostation at Bisamberg near Vienna and a health and sports spa in the city of Salzburg. Since its publication in 2011 this book has changed the approach in reception and brought up new ideas for preservation strategies of 1950ies architecture in general.
The photographic work of Stefan Oláh produced iconic views: Yesterdays nobodys darlings turned into the stars of today.

41 Tage. Kriegsende 1945 – Verdichtung der Gewalt

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An zwei Schauplätzen, dem Heldenplatz und dem Äußeren Burgtor, zeigt die Ausstellung „41 Tage“ die Verdichtung der Gewalt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Österreich. Am 29. März 1945 betritt die Rote Armee erstmals im Raum Klostermarienberg österreichischen Boden. Damit beginnt eine Phase, in der das nationalsozialistische Regime sein Gewaltpotential noch einmal intensiviert. In den 41 Tagen vom 29. März bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945 fallen noch tausende Menschen in Österreich dem NS-Terror zum Opfer.
Auf dem Heldenplatz veranschaulichen zwölf ausgewählte Orte – fotografiert von Stefan Oláh – Gewaltverbrechen des NS-Regimes, das bis zur letzten Minute versucht, sein Terrorsystem in Österreich aufrecht zu erhalten.
Im Äußeren Burgtor, in der Krypta des Heldendenkmals, befindet sich der zweite Teil der Ausstellung. „Wien 1945 – Großstadt im Krieg“ thematisiert die Bombenangriffe der Alliierten, die Straßenkämpfe zwischen deutschen Truppen und Roter Armee und die prekäre Lage der Zivilbevölkerung.

Wissenschaftlich-kuratorisches Team: Dieter A. Binder, Georg Hoffmann, Monika Sommer, Heidemarie Uhl

Eine Ausstellung am Heldenplatz und im Äußeren Burgtor. 16. April bis 3. Juli 2015 Eröffnung: 16. April 2015, 13 Uhr, Äußeres Burgtor / Heldenplatz Öffnungszeiten Äußeres Burgtor: Mo-Fr 8.30-15.30 Uhr (ausgenommen Feiertage) Programm Vermittlungsprogramm für Schulklassen: www.erinnern.at Anmeldungen und Information: rundgang-wien@erinnern.at Öffentliche Kurator/inn/enführungen: Freitags 11 und 14 Uhr Treffpunkt: Eingang Krypta im Äußeren Burgtor Eine Ausstellung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte und der Universität Graz / Institut für Geschichte in Kooperation mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport.

Kepler Salon Extra Extern: Museumsdepots. Orte unerwarteter Entdeckungen.

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Heute lagern etwa 90 Prozent unserer Sammlungen in Museumsdepots. Nur weiß das kaum jemand. Museumsdepots sind meist nicht öffentlich zugänglich. Das Depot ist somit ein verborgener Ort. Was sich dort verbirgt, macht Stefan Oláh in über hundert großformatigen Fotografien in seinem Buch sichtbar. Im Anschluss an Buchpräsentation und Diskussion geben die Kuratorinnen Klaudia Kreslehner und Georg Thiel einen kurzen Einblick in die sich noch im Aufbau befindliche Ausstellung „Geteilte Stadt. Linz 1945-1955“, in der umfang- reiche Objekte aus dem Depot des NORDICO Stadtmuseum Linz bereits aufgestellt sind.

mit Stefan Oláh,
Martina Griesser-Stermscheg (schnittpunkt, Co-Herausgeberin),
Andrea Bina (Leitung NORDICO Stadtmuseum Linz) und
Norbert Trawöger (Leiter Kepler Salon)

Do, 09.04.2015, 19:00 Diese Veranstaltung findet im NORDICO Stadtmuseum Linz, Dametzstraße 23, 4020 Linz statt. Anmeldungen erbeten: Teleservice Center Linz 0732-7070 Eine gemeinsame Veranstaltung des NORDICO Stadtmuseum Linz und des Kepler Salon

ZOOM! ARCHITEKTUR UND STADT IM BILD

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Das Architekturmuseum der Technischen Universität München präsentiert die Edition „Sechsundzwanzig Wiener Tankstellen“ im Rahmen der Ausstellung „Zoom!“. Diese zeigt Fotografien und Videoarbeiten von fünfzehn internationalen Fotografen (Peter Bialobrzeski, Myrzik und Jarisch, Wolfgang Tillmans, Stefan Oláh, Roman Bezjak, Lard Buurman, Eva Leitolf, Andreas Seibert, Nicolo Degiorgis, Julian Röder, Nuno Cera, Rufina Wu, Stefan Canham, Livia Corona Benjamin), die sich mit der Beziehung und Abhängigkeit von Architektur und gesellschaftlichem wie wirtschaftlichem Wandel beschäftigen. In ihren Arbeiten konzentrieren sie sich nicht auf eine Repräsentation von Bauten, sondern auf eine Annäherung an Stadt-strukturen und deren Veränderungs- prozesse sowie auf individuelle Lebens- räume. Im Nebeneinander der Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten – von Italien bis Nigeria und China – werden Brüche und Gemeinsam- keiten sichtbar.
(…) Fotografie kann Prozesse und Strömungen festhalten, dokumentieren und kommentieren und gewinnt dadurch eine aktive Rolle in der Rezeption von Architektur  – und damit auch Einfluss auf das Selbstverständnis der Disziplin. Ziel und Aufgabe der Ausstellung „ZOOM!“ ist es zu zeigen, dass auch die zeitgenössische Architekturfotografie „so bedeutend ist wie nie zuvor“ (in Anlehnung an Michael Fried) – wenn sie denn ihre Relevanz in wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen aktiv wahrnimmt.

Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung am 01. April 2015! Architekturmuseum der Technischen Universität München Ausstellungsräume: Pinakothek der Moderne Barer Straße 40, D-80333 München Öffnungszeiten: 2.4.2015 - 21.6.2015 Di - So 10 - 18 Uhr und Do 10 - 20 Uhr