Artcurial Bruxelles

The exhibition Austrian Contemporary Photography in Brussels focuses on the view of Austrian photography in a contemporary context in relation to staged photography and architectural photography. The exhibition, curated by gallery rauminhalt_harald bichler (Vienna) focuses on the work of the two Austrian artists Markus Guschelbauer and Stefan Oláh and contrasts their photographic positions in the course of a joint exhibition.

 

 

Artcurial

Avenue Franklin Roosevelt, 5
1050 Brussels, Belgium

Contemporary Austrian Photography by Markus GUSCHELBAUER and Stefan OLÁH
16th – 26th February 2022

Gallery rauminhalt_harald bichler (Vienna) is guest at ARTCURIAL, Brussels.

Prager Fotoschule

Gastvortrag & Ausstellung an der Prager Fotoschule Österreich

 

Am 15. Jänner 2022 ist der österreichische Fotograf Stefan Oláh zu Gast an der Prager Fotoschule Österreich.
Von 14.30 bis 17.30 Uhr wird er im Festsaal des Francisco Carolinum (ehemals Landesgalerie Linz) über seine Fotoprojekte und seinen Zugang zur Fotografie an der Schnittstelle von Kunst, Design, Architektur und Zeitgeschichte sprechen.

 

Gastvortrag an der Prager Fotoschule in Kooperation mit dem Francisco Carolinum.

Samstag, 15. Jänner 2022, 14.30 – 17.30
im Festsaal Francisco Carolinum / Landesgalerie Linz
Oö. Landesmuseum, Museumstraße 14,
4010 Linz

Der Gastvortrag ist frei zugänglich und kostenlos.

Bitte um Anmeldung im Vorfeld unter www.prager-fotoschule.at

Ausstellungseröffnung „Stefan Oláh“ in der TschicK Galerie / Tabakfabrik Linz

Samstag, 15. Jänner 2022, 19.30
in der TschicK Galerie der Prager Fotoschule
Tabakfabrik Linz, Bau 1, 1. Stock
Peter Behrens Platz 10, 4020 Linz

Bei beiden Veranstaltungen gelten die aktuellen Corona-Regeln. (2G etc.)

Essingers Art Club

Rurbane Zonen, curated by Peter Bogner & Florentina Welley

Fotografien von Sabine Hauswirth, Hertha Hurnaus, Michael Nagl, Stefan Oláh

Bei dieser Ausstellung geht es um die Beziehung zwischen Stadt und Land. Hans Essingers Bilder zeigen oftmals das Leben auf dem Land, oder in einem vorstädtischen Bereich. Auch die Fotoarbeiten von Sabine Hauswirth, Herta Hurnaus, Michael Nagl und Stefan Oláh beziehen sich auf dieses Thema. Rurban ist die Bezeichnung für ein Gebiet, das sich herkömmlichen städtischen Deutungsmustern entzieht. Rurban ist sowohl stadtländisch als auch landstädtisch. Mit der fortschreitenden Urbanisierung werden die Gegensätze von Stadt und Land, Zentrum und Peripherie, Kultur und Natur zunehmend aufgelöst. Dadurch können nicht nur neue Kräfte, sondern auch neue Prozesse entstehen.

Eröffnung: 6. November 2021 ab 17:00

Finissage: 8. Jänner ’22 von 14 – 18 Uhr

Öffnungszeiten bis 9. Jänner,
jeweils SA und SO 14 bis 18 Uhr

Essinger-Haus
Friedrich Schiller-Straße 34A
2340 Mödling

Hollein in Teheran

Auf Einladung des Österreichischen Kulturforums in Teheran reiste der Fotograf Stefan Oláh 2019 in die iranische Hauptstadt und widmete sich in seiner Arbeit zur Postmoderne dem von Hans Hollein dort 1978 umgebauten und eingerichteten Museum für Glas und Keramik. Der Wiener Architekt hatte einen kleinen Palast aus der Qajarenzeit nach modernsten konservatorischen Standards für die öffentliche Nutzung adaptiert und die Innenräume mit eigens entworfenen Ausstellungsvitrinen ausgestattet. Durch Holleins ästhetisches und museologisches Konzept entstand ein Ort für antike persische Gläser und Keramiken, der selbst ein architektonisches Kleinod darstellt. Abgesehen von einigen in den Vitrinen ausgestellten Objekten ist das Museum bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten geblieben.

In seinen großformatigen Bildern hat sich Stefan Oláh Holleins Architektur mit einer großen Sensibilität für Atmosphäre, Oberflächen, Beleuchtung und Detail- gestaltung angenähert. Auf diese Weise ist es ihm einerseits gelungen, den räumlichen Kontext des Museums mit den spezifischen Qualitäten der einzelnen Ausstellungs- räume einzufangen. Andererseits schaffen es Oláhs Fotos, die kontrastierenden Eigenschaften der ursprünglichen, von ornamentalem Stuck und geschnitztem Holz geprägten Palastarchitektur und der unterkühlten Eleganz der Holleinschen Intervention mit Marmor, Glas und Chrom als geradezu haptisches Erlebnis zu vermitteln.
(Text: Sebastian Hackenschmidt)

Eröffnungstag:
Dienstag, 12.10.2021 ab 12:00 Uhr

Gespräch & Cocktail mit Stefan Oláh und Sebastian Hackenschmidt am Mittwoch, 20.10.2021 um 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 13.10. – 23.10.2021

rauminhalt_harald bichler, space & content

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

www.rauminhalt.com

 

Zoology by Stefan Oláh

Under the title „Zoology“ gallery rauminhalt_harald bichler will present new works by Stefan Oláh in an extensive solo exhibition from 13.03. to 16.04.2021.
Stefan Oláh is one of the most renowned Austrian photographers in the field of architectural photography. In 2014, he produced an outstanding publication for which Oláh was allowed to look into the depots of Austrian museums with his camera – a privilege, knowing how few people are allowed to enter museum storages. In a photo series started in 2020, Oláh returned to the „archive“ again.
This time, the depot of the zoological collections of the University of Vienna was in focus. Not only the preparations, with their glass eyes peering through covers made of plastic film, but also their historical collection of wall charts he observed up close and used his view to reinterpret some of the sensory organs. In a careful and intensive examination of the existing material, new views of the collection and objects were generated in a close cooperation with the University of Vienna. However, as so often in Oláh’s work, it is also a farewell to its architecture, a last, memorable look to save it. The collections are relocating along with the departments and will soon leave the building for ever. Not to intervene in the found depot situations or to arrange them, but to empathize with the camera into the existing situation and to capture the character and the aura of the essential, sometimes also seemingly insignificant at first, with his special view of the close-up „zooming in“, has a special attraction for the photographer, who waits a whole year or longer for the right moment, the right light, the desired snow for some series of photos.

Opening Day: 12. März 2021 von 12:00 bis 21:00 Uhr

galerie rauminhalt _ harald bichler

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

Dauer der Ausstellung: 13.03. – 16.04.2021

 

Press:

Monster der Meere: Die einzigartigeLehrtafelsammlung in Wien

„An der Uni Wien befindet sich eine der größten und wertvollsten Sammlungen an Lehrtafeln der Welt. Der Fotograf Stefan Oláh hat den Schatz fotografiert.“

Wojciech Czaja, Der Standard

 

Ausstellung Wien…anders

Wien…anders

Eröffnungstag:
29.10.2020, 12:00 bis 21:00

Ausstellungsdauer:

30.10. – Verlängert bis 23.12.2020 !

Tony Subal Gallery
Weihburggasse 11
1010 Wien

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag, 14:00 bis 18:00

Eine Kooperation von Tony Subal Gallery & rauminhalt harald bichler

Ausstellungseröffnung ЗИЛ (ZIL)

Die Aufnahmen des Arbeiterkulturhauses ZIL (ЗИЛ) in einem Moskauer Außenbezirk sind im Winter letzten Jahres entstanden und wurden diesen März im Rahmen eines Partnerprojektes zwischen Moskauer Kulturinstitutionen und Wien dort ausgestellt. Das Moskauer Arbeiterkulturhaus ZIL war ursprünglich Teil eines architektonischen Ensembles der legendären russisch, später sowjetischen Lastfahrzeugfabrik ZIL, die bereits in vorrevolutionärer Zeit gegründet wurde und bis 2013 Autos und Zubehör produzierte. Oláhs Fotografien zeigen eine nackte, ungeschönte Architektur, Innen- und Außenansichten, die in winterlich weichem Licht mit einer analogen Großformatkamera aufgenommen wurden. Oláh arbeitet vorzugsweise möglichst nah am Objekt, er verwendet dabei keine künstlichen Lichtquellen und kommt auch ohne Retuschen  aus. So strahlen die Fotos einen hohen Authentizitätsgrad aus, ohne dabei ins allzu Auratische zu kippen.

Das multifunktionelle Arbeiterkulturhaus ZIL ist ein kongenialer Bau der konstruktivistischen Sowjetmoderne und ist das größte seiner Art, die Arbeiterklubs der 1920er-Jahre waren dabei wesentlich kleiner. Einige wenige stehen heute noch, sind jedoch adaptiert. Das ZIL hingegen ist in seiner ursprünglichen Form und Funktion zum Großteil erhalten geblieben. Der riesige Komplex, der von den Vesnin-Brüdern unter Aleksander Vesnin in den 1930er-Jahren geplant und errichtet wurde, umfasst mehrere Vortragssäle, eine Bibliothek, Ausstellungsräume sowie kleinere Studios, die heute zum Beispiel als Tanz- oder Yogasäle genutzt werden und den Charme einer verblassten Ära tragen. Das Gebäude beeindruckt durch seine großzügigen Dimensionen und Proportionen, bei dem Licht, metaphorisch und real umgesetzt, eine wesentliche Rolle spielt. So trägt das Deckensegment der Eingangshalle zum rückwärtigen Park hin eine Sonne im Strahlenkranz als Symbol für das neue Zeitalter der sozialistisch-kommunistischen Gesellschaft, das in der vorstalinistischen Ära noch gerechtfertigt schien. Avantgardearchitektur wurde danach unterbunden.

Stefan Oláh hat in statischen, ruhigen Aufnahmen die besondere Stimmung eingefangen, die heute noch an diesem Ort besteht. Mit Blick und Gespür für die originalen Details – wie beispielsweise einer Wendeltreppe zum (heute nicht mehr öffentlich zugänglichen) Planetarium – erwecken sie die historische Dimension dieses konstruktivistischen Kulturbaus, ohne die Zeitsprünge zu kaschieren.

Text: Patricia Grzonka

Eröffnung am 19.06. von 12:00 bis 21:00

rauminhalt_harald bichler

space & content

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

www.rauminhalt.com

Dauer der Ausstellung: 19.06. – 02.07.2020

Jenseits des Zentrums

künstlerische Blicke auf Leben und Kultur jenseits des Stadtzentrums

Als Fortsetzung des österreichischen Themenschwerpunkts „Wien und Moskau: Kunst und Leben in Bezirken und Peripherie“ im Rahmen dessen im Jahr 2019 eine Reihe von sieben Kunstprojekten in verschiedenen Bezirken Moskaus stattgefunden haben, eröffnet nun die Ausstellung „Jenseits des Zentrums“: zwei österreichische und fünf russische KünstlerInnen haben für diese Ausstellung neue Arbeiten geschaffen. Die international bekannten Fotoarbeiten von Stefan Oláh werden zum ersten Mal in Moskau gezeigt. Das Projekt „Bunt, Sozial, Brutal.“ widmet sich der (Beton-) Architektur der 1970er Jahre und stellt den Innen- und Außenansichten des Kulturhauses ZIL, acht korrespondierende Ansichten österreichischer Architektur der 1970er Jahre gegenüber. ZIL wurde in den 1930er Jahren als multifunktionales Arbeiterkulturhaus in konstruktivistischer Bauweise als Prototyp und größtes seiner Art für die Auto- und Motorenfabrik ZIL nahe des Stadtzentrums von Moskau errichtet. Es ist eines der wichtigsten konstruktivistischen Bauten Moskaus und und wird nach der Schließung der Fabrik inhaltlich neu erfunden. Weitere KünstlerInnen in der Ausstellung sind Franzi Kreis (AUT), Daria Aksenova, Alla Mirovskaya, Mayana Nasybullowa, Valerij Nistratov und Margo Ovcharenko (alle RUS).

Opening: March 6, 2020, 1900 

Exhibition dates: March 7 – 22, 2020 

Venue: ZIL Cultural Center, Vostochnaya Ulitsa 4, Moscow, 115280 

Ausstellung

Aus Anlass der Vienna Design Week ist erstmals ein repräsentativer Querschnitt durch das fotografische OEuvre von Stefan Oláh in einer Einzelausstellung zu sehen. Diese von Ulrike Matzer kuratierte Schau zeigt Aufnahmen der letzten Jahre, die österreichische Architekturen aus den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren dokumentieren. Bislang sind Stefan Oláhs Fotografien vor allem aus dessen Büchern bekannt, die auf großes Echo stießen. Kommen im Medium Buch die Motive in ihrer seriellen Abfolge zur Wirkung, so liegt im Format Ausstellung der Fokus auf dem einzelnen Bild. Der künstlerische Aspekt der Aufnahmen wird hier stärker betont, der ästhetische Eigensinn von Oláhs „angewandter“ Fotografie. Das assoziative Arrangement der meist nahsichtig aufgenommenen Motive lenkt das Augenmerk auf Materialien, Strukturen, Formen und Farben. Die fotografischen Qualitäten treten dadurch ebenso hervor wie die baukünstlerischen Besonderheiten der Objekte.

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 12.09.2019, 18 – 21 Uhr

rauminhalt_harald bichler
space & content

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

Zu sehen bis 12. Oktober 2019

www.rauminhalt.com

Programmpartner der VIENNA DESIGN WEEK 2019

 

Bunt, sozial, brutal.

Architektur der 1970er Jahre fotografiert von Stefan Oláh

Arena, Bettenturm, Cordoba, Drahdiwaberl, Energieferien, Fristenlösung, Gastarbeiter, Hausbesetzung, Ilse Buck, Jute statt Plastik, Kreisky, Lucona, Mutter-Kind-Pass, Niki Lauda, Ölkrise, Palmers, Qualtinger, Reichsbrücke, Schulbuchaktion, Twini, UNO-City, Vietnamkrieg, WG, Zivildienst, Zwentendorf, XY-ungelöst … Die 70er!

Die dazugehörige Architektur war bunt, experimentell, sozial, utopisch, brutal, orange oder ökologisch und zuweilen auch ganz schlicht. Rund vierzig ausgewählte Bauten zeigen auf über achtzig groß- formatigen Fotografien das überraschend breite Spektrum der Bauaufgaben und architektonischen Lösungen.

Stefan Oláhs Bildkommentar leistet eine längst notwendige Neubewertung von Vorhandenem und allmählich Verschwindendem als praktizierte Architekturanalyse.

Buchpräsentation und Ausstellung

rauminhalt_harald bichler

Dienstag, 4. Juni 2019, 18:00

Schleifmühlgasse 13

1040 Wien

FOTO WIEN

Otto Wagners Postsparkasse gilt als Inbegriff radikaler Erneuerung der Wiener Architektur um 1900. Die Verbindung von traditioneller „Baukunst“ und Ingenieurskonstruktion, die Synthese aus Funktionalität und Ästhetik zeichnet dieses Gebäude aus. Wagner gestaltete zudem die gesamte Inneneinrichtung, seine Thonetsessel und Hocker zählen zu den Höhepunkten des Wiener Möbeldesigns. Dieses kunsthistorisch wertvolle Inventar wurde mit Büromobiliar aus späteren Jahren im Raum unter der Kassenhalle, der ehemaligen Poststelle, zwischengelagert. Der Glasprismen-Fußboden des Kassensaals bildet dort die gläserne Decke. Von der oberen Ebene aus bleibt die Sicht nach unten jedoch opak.

Stefan Oláh hat diesen Raum mit seiner Großbildkamera aufgenommen – so wie er ihn vorgefunden hat. Das Vorhandene setzt er aber stets derart ins Bild, dass die Geschichte des Ortes verdichtet wird und eine eigene Spannung entsteht. Ob das Mobiliar immer noch da ist, lässt sich nicht sagen.

Ausstellungsdauer:

21.03. – 06.04.2019
Eröffnung: 20.03.2019, 20:00 Uhr

FOTO WIEN Festivalzentrale
Österreichische Postsparkasse
Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien

Mi bis So 14:00–20:00 Uhr
Eintritt frei

06.04.2019, 17:00 Uhr: Talk
Hin und Weg. Fragen der Architekturfotografie

Image Space

Die Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung hat 1997 von Lillian Kiesler über 3600 Arbeiten auf Papier aber vor allem an die  5500 Fotos und zahlreiche Dokumente und sekundäre Archivalien zum Leben und Werk Friedrich Kieslers erworben. Unter den Fotografien des Archivs befinden sich ebenso private Aufnahmen, Dokumente geselliger Runden im Kreis der Künstlerfreunde, im künstlerischen Schaffensprozess entstandene Bilder, Portraits gezielt eingesetzt zur Imagebildung Kieslers.

Kieslers Bedeutung als Schlüsselfigur der Avantgarde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt sich in der umfassenden Korrespondenz mit renommierten KünstlerInnen und Persönlichkeiten des kulturellen Lebens wie etwa Marcel Duchamp, Piet Mondrian, Theo van Doesburg, Max Ernst, Hans Arp, Peggy Guggenheim u.v.a.

Die Erforschung des Raumes mit den Mitteln der Fotografie

Sieben zeitgenössische FotografInnen sind eingeladen den Raum fotografisch zu erkunden und Bezug zu den in der Friedrich Kiesler Stiftung vorhandenen Bilddokumenten aufzunehmen. Als Themen stehen wie in der Sammlung der Friedrich Kiesler Stiftung der soziale Raum, der architektonische Raum, der gesellschaftliche Raum, der landschaftliche Raum, der atmosphärische Raum, der repräsentative Raum sowie der der künstlerische Raum im Fokus der Ausstellung.

KünstlerInnen:

Marianne Greber, Sabine Hauswirth, Pez Hejduk, Matthias Klos, Stefan Oláh, Rupert Steiner, Didi Sattmann

Kurator: Peter Bogner

AUSSTELLUNG IN DER FRIEDRICH KIESLER STIFTUNG

ERÖFFNUNG: 12. MÄRZ 2019

LAUFZEIT: 13. MÄRZ – 3. MAI 2019

Kunst im Bundeskanzleramt

Großformatige Arbeiten aus der Serie „Museumsdepots“ werden in Zusammen- arbeit mit dem Technischen Museum Wien im Bundeskanzleramt am Ballhausplatz präsentiert: „Wir haben einige große Fotos von Stefan Oláh aus der 2012 bis 2014 entstandenen Serie ‚Museumsdepots‘ ausgewählt – immerhin sind rund 93 Prozent unserer Bestände auch in Depots untergebracht. Auf den Bildern sehen Sie beispielweise historische Objektbeschriftungen und das Schellack-Plattenarchiv. Vielen Dank an Kulturminister Gernot Blümel, dass auch das Technische Museum sich hier einbringen und Werke zeigen darf. Das ist für uns eine große Ehre!“

Generaldirektorin Zuna-Kratky

Bundeskanzleramt Österreich
Ballhausplatz 1, 1010 Wien
Tel.: +43 1 531 15-0

Buchpräsentation

Ein schier unerschöpflicher Erfindungsdrang zeichnet das umfang- reiche Werk des Architekten Karl Schwanzer (1918–1975) ebenso aus wie die Liebe zum Handwerk und die Wahl der Materialien. Seit Herbst 2018 beherbergt das Wien Museum den Nachlass des Baukünstlers, der wie kaum ein anderer die österreichische Architektur der Nachkriegszeit prägte.

Stefan Oláh hat sich nun auf Spurensuche begeben. Als Architektur- fotograf hält er das Gegenwärtige der Bauten fest, Jahrzehnte nach ihrer Errichtung. Seine Aufnahmen stehen dadurch in einem faszinierenden Verhältnis zu den derzeit im Wien Museum ausgestellten Fotografien von Sigrid Neubert, die drei essenzielle Werke Schwanzers in ihrer Entstehungszeit dokumentieren.

Maik Novotny moderiert das Gespräch zwischen Stefan Oláh und der Fotohistorikerin Ulrike Matzer.

Dienstag 29.01 um 18:30

Buchpräsentation

WIEN MUSEUM KARLSPLATZ

1040 Wien, Karlsplatz 8

KARL SCHWANZER
SPUREN

Anmeldung erforderlich! Eintritt frei!

Happy Birthday Der Standard!

Der Standard wird 30 und bringt im Geburtstags Spezial „Visionen“ einen Beitrag zu meinem neuen Projekt: Die Benutzeroberfläche der Stadt 

Im Zuge der sich verändernden menschlichen – emotionalen und existentiellen, ökologischen und ökonomischen – Bedürfnisse unterliegt der urbane Raum einem ständigen Wandel. Neue Straßen, Plätze, Gebäude und Geschäfte entstehen, Verkehr und Konsum bahnen sich neue Wege. Nach unseren gemeinsamen Projekten zu den Wiener Tankstellen und Würstelständen sowie der architektonischen Vermittlung von „Aussichten“ werden Stefan Oláh und ich uns als nächstes mit der sich konstant erneuernden „Benutzeroberfläche“ Wiens auseinandersetzen. Nicht zuletzt wird es dabei um die Frage gehen, auf welche Weise der Stadtraum Botschaften übermittelt. Als Benutzer des städtischen Raums sehen wir uns einer Flut an Informationen und Angeboten ausgesetzt, die uns permanent – auch unbewusst – Entscheidungen abverlangen oder nahelegen. Von der Sprache der Architektur über die Zeichen von Mode und Werbung bis zu den Signalen der Verkehrsschilder: Sie alle übermitteln uns „Nachrichten“ – Anweisungen, „nach“ denen wir uns zu „richten“ haben. (Sebastian Hackenschmidt)

Der Standard, 30 Jahre

19. Oktober 2018